Eigentum verpflichtet – aber wozu eigentlich? Der neue Podcast “Selfmade?” gibt ab heute ungewohnte Antworten
- Volker Zepperitz
- 21. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Heute startet mit “Selfmade? – Über Geld spricht man!” der erste Interview-Podcast zur aktuellen Kontroverse über private Vermögen und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmer:innen. In vorerst fünf Folgen fragt der Host Sebastian Klein, selbst Unternehmer und Investor, seine Gäst:innen: Wie entsteht Vermögen wirklich? Wie wird es verteidigt? Und welche Rolle kann unser Steuersystem dabei spielen?
Der neue Podcast füllt für Sebastian Klein eine Lücke in der Wirtschaftsdebatte: “Es gibt so viele kluge Menschen, die an der Wirtschaft der Zukunft arbeiten, sie werden nur leider meistens nicht sichtbar. Denn in den Medien ist vor allem die Lobby der Milliardärserb:innen präsent, wenn es um ‘die Wirtschaft’ geht.” In seiner Gesprächsreihe kommen nun Menschen zu Wort, die mit Mut und Innovationen erfolgreich wurden. “Ihnen sollten wir gerade jetzt zuhören”, sagt Klein.
In der ersten Folge von “Selfmade?” bringt Christian Kroll, Gründer der Suchmaschine Ecosia, das Modell des Verantwortungseigentums als alternativen Weg ins Spiel, Unternehmen an die nächste Generation zu übertragen – und macht überraschende Vorschläge für wirksame Anreize gegen Steuervermeidung. Seine Analyse zur Steuermoral: “Es sollte eine Ehre sein, wenn ich in der Lage bin, dazu beizutragen, dass das Land irgendwie vorankommt.”
Der Video-Podcast “Selfmade? – Über Geld spricht man!” ist ab heute bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder auf Youtube zu sehen. Die zweite Folge mit der Mehrfach-Gründerin und Sozialunternehmerin Lisa Jaspers erscheint am 11. November.
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